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Vorschau


9.9.2016-22.1.2017 bilderstrom

9.9.2016-22.1.2017

bilderstrom

Der Rhein und die Fotografie 2016-1853

Der Rhein lässt sich trefflich als ein Bilderstrom charakterisieren, und das gleich im doppelten Sinne. Schon mit Beginn der Bildproduktion avanciert der berühmteste aller europäischen Flüsse zu einem begehrten Motiv, das in zahlreichen Gemälden, Zeichnungen und Stichen Verbreitung findet. In der Summe vermögen es die Rheinbilder wiederum, kollektive Vorstellungen zu erzeugen und zu modellieren. In ihren visuellen Ausprägungen changieren sie bewusst zwischen Zeugnis und Mythos, zwischen Klischee und Kunst. Solche Vorstellungsbilder prägen die Wahrnehmung auf den Rhein bis heute.

Die Ausstellung „Bilderstrom“ erkundet die ambivalenten Wechselwirkungen zwischen Fluss und Bild anhand der Fotografie. Eben jenem technischen Verfahren der Neuzeit, das seit seiner Patentfreigabe im Jahr 1839 in einem besonderen Spannungsfeld zwischen Wirklichkeitstreue und einer kollektiven Sehnsucht nach Imagination steht. Die Schau vereint über 40 namhafte europäische Autorenpositionen der Fotografie, insbesondere aus Deutschland und den Anrainerstaaten Schweiz, Frankreich und den Niederlanden. Das Spektrum reicht von freien dokumentarischen und bildjournalistischen Arbeiten bis zu fotokünstlerischen Positionen. Damit eröffnet „Bilderstrom“ facettenreich eine motivgebundene Geschichte der Fotografie.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Bundeskunsthalle, die zeitgleich in der Ausstellung „Der Rhein – eine Europäische Flussbiografie“ ein kulturgeschichtliches Panorama vom Neandertaler bis in die Gegenwart ausbreiten wird. Die Ausstellung wird das LVR-LandesMuseum mit bedeutenden Leihgaben unterstützen. Beide Ausstellungen können mit einem vergünstigen Kombi-Ticket besucht werden.


26.11.2016-26.3.2017 ZERO ist gut für Dich

26.11.2016-26.3.2017

ZERO ist gut für Dich.

Mack, Piene, Uecker in Bonn 1966/2016

In Kooperation mit der ZERO foundation, Düsseldorf

Unter dem positiven Motto ,ZERO ist gut für Dich’ feierten die Düsseldorfer ZERO-Künstler Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker vor 50 Jahren das Ende ihrer langjährigen Kooperation mit einem ,ZERO-Mitternachtsball’ im Bahnhof Rolandseck (Remagen). Vorausgegangen war die Eröffnung der Ausstellung ZERO in Bonn, die am 25. November 1966 die drei Künstler zum letzten Mal in einer gemeinsam konzipierten Ausstellung vereinte. ZERO entstand 1958 aus Initiative der Künstler, das Ende von ZERO folgte entsprechend einer selbst gewählten Inszenierung – ein Ende das für die Künstler zugleich einen Neuanfang darstellte.

In Anlehnung an die historische Ausstellung in Bonn zeigt ZERO ist gut für Dich ausgewählte Arbeiten von Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker aus den späten ZERO-Jahren. Exemplarisch spiegeln sie die von den Künstlern kurz zuvor gesammelten Erfahrungen in den USA wieder. Insbesondere ihre Eindrücke von der Metropole New York wirkten sich auf ihren künstlerischen Umgang mit Licht, Raum und Bewegung aus. Im Zentrum stehen drei Raum- bzw. Multimediainstallationen aus dem Jahr 1966. Die von Heinz Mack (Zwischen Himmel und Erde) und Otto Piene (Lichtballett „Hommage à New York“) speziell für die Ausstellung ZERO in Bonn konzipierten Installationen werden erstmals wieder in ihrer ursprünglichen Form präsentiert, ergänzt um Günther Ueckers Lichtplantage.

Die Ausstellung basiert auf einem Forschungsprojekt der ZERO foundation, das sich den vom Rheinland ausgehenden Aktivitäten der internationalen ZERO-Bewegung widmete und vom LVR unterstützt wurde.


März 2017 Die Zisterzienser

März 2017

Die Zisterzienser
Das Europa der Klöster

Vom späten 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts gründeten die Zisterzienser fast 650 Klöster. Binnen weniger Generationen überzogen diese Niederlassungen ganz Europa als ein dichtes Netz eng miteinander verbundener Mönchs- und Nonnenkonvente. Die Ausstellung stellt den Orden, seine Strukturen und seine Entwicklungen anhand von prachtvollen Gemälden, Skulpturen, Manuskripten und Bildfenstern aus ganz Europa vor. Architekturmodelle und CAD-Rekonstruktionen machen die mittelalterliche Klosterwelt der Zisterzienser lebendig.


Kontakt

LVR-LandesMuseum Bonn, Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn

Tel. +49 (0) 228 / 2070 - 0, Fax +49 (0) 228 / 2070 - 299

Öffnungszeiten Museum

DI bis FR, SO und Feiertag 11 - 18,

SA 13 - 18 Uhr, MO geschlossen

Gruppenführungen für Schulklassen ab 10 Uhr möglich

Öffnungszeiten Bibliothek

MO bis FR 8 - 16 Uhr