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Vorträge Altertumsfreunde

Do 17.5.2018
18 Uhr

Das ‚zweite Volk‘ im Heiligtum. Zur Entwicklung der Statuenaufstellung in Olympia

Dr. Christina Leypold (Zürich)

Hörsaal des Akademischen Kunstmuseums Bonn, Am Hofgarten 21

Im Zeusheiligtum von Olympia wurden zwischen dem späten 6. Jh. v. Chr. und dem späten 3. Jh. n. Chr. zahllose Bildnisse von Göttern, Heroen und Ehrenmännern als Weihgeschenke in den Vorhallen der Tempel und unter freiem Himmel aufgestellt. Von den zumeist bronzenen Statuen zeugen heute noch ihre steinernen Sockel und deren Fundamente. Das Projekt, welches in dem Vortrag vorgestellt wird, untersucht ausgehend von der detaillierten Analyse der in situ liegenden Befunde die topographische Entwicklung der Statuenaufstellung über die Jahrhunderte. Ausgewählte Heiligtumsbereiche werden in ihrer Bedeutung als Aufstellungskontext der Weihestatuen näher betrachtet und der Umgang mit den Denkmälern während dieses langen Zeitraums aufgezeigt.

Eintritt frei

Do 21.6.2018
18 Uhr

Augustus? Erinnerung an Augustus auf stadtrömischen Münzen der Kaiserzeit

Prof. Dr. Marietta Horster (Mainz)

Hörsaal des Akademischen Kunstmuseums Bonn, Am Hofgarten 21

Die moderne Forschung hat einige deutliche und noch mehr versteckte Hinweise auf Augustus in der späteren kaiserzeitlichen Münzprägung entdeckt: Mal ist es Actium, mal bspw. die restituierte Res publica, die den Referenzrahmen für die stadtrömischen Münzen späterer Kaiser bildeten. Die Nachfolger stellten sich so in die Tradition des ersten Prinzeps und Neugestalters des Imperium Romanum. Aber konnte eine solche Wirkmacht der Bilder und Texte auf Münzen funktionieren? Welche Botschaften wurden "ausgesandt" und wer konnte sie "lesen"?

Eintritt frei

Do 12.7.2018
18 Uhr

Welten in Bewegung. Vom Rhein zum Schwarzen Meer

Prof. Dr. Michael Schmauder (Bonn)

Hörsaal des Akademischen Kunstmuseums Bonn, Am Hofgarten 21

Im Jahr 2013 wurde auf einem Baugrundstück in der Bonner Kölnstraße ein spätantikes Gräberfeld angeschnitten, das unweit der Südwestecke des römischen Legionslagers angelegt wurde. Mehrere Beisetzungen enthielten Gegenstände, das eindeutig südosteuropäische Bezüge aufweist. Das Fundgut dieser Bestattungen führen in den Raum, wo die Völkerwanderung ihren Ausgangspunkt nahm: das nördliche Schwarzmeergebiet. Den Protagonisten dieser historischen Vorgänge und ihren archäologischen Hinterlassenschaften spürt der Vortrag nach.

Eintritt frei

Do 20.9.2018
18 Uhr

»Römisch genug für das Publikum« Statuen in Rekonstruktionen und Ausgrabungsstätten

Dr. Anita Rieche (Köln)

Hörsaal des Akademischen Kunstmuseums Bonn, Am Hofgarten 21

Im Rahmen moderner architektonischer Inszenierungen und Rekonstruktionen der Antike werden zur Erläuterung oder Verschönerung Statuen aufgestellt. Häufig kommen sie den Betrachtenden bekannt vor, denn sie stammen nicht aus dem lokalen Bestand: Sie wiederholen klassische Figuren und dieselben Stücke sind manchmal an mehreren Orten verwendet. Nur in Ausnahmefällen wird versucht, eine Skulpturenausstattung nach denselben Kriterien zu schaffen wie die Rekonstruktion selbst. Woher stammen die Vorbilder, wie ist ihre Verbindung zum Aufstellungsort und welche Vorstellung von der antiken Geschichte vermitteln sie?

Eintritt frei

Do 25.10.2018
18 Uhr

Von Köln nach Westen. Römisches Reisen entlang der Via Belgica

Dr. des. Louise Rokohl (Xanten)

Hörsaal des Akademischen Kunstmuseums Bonn, Am Hofgarten 21

Die Via Belgica gilt als zentrale Verbindung zwischen der Colonia Claudia Ara Agrippinensium, dem Kölner Hinterland und den gallischen Provinzen. Hinter dem modern geprägten Namen steckt jedoch viel mehr als eine einfache Straße: Welche Bauwerke säumten den Wegesrand, wo fanden Reisende Schutz in der Nacht und wie schnell konnten Kuriere wichtige Nachrichten verbreiten? Die Auswertung zahlreicher Ausgrabungen entlang der Via Belgica hilft diese und weitere Fragen im Rahmen des Vortrags zu beantworten.

Eintritt frei


Kontakt

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Tel. +49 (0) 228 / 2070 - 0, Fax +49 (0) 228 / 2070 - 299

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MI 8 - 18 Uhr