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Führungen


Kulturvermittler des LandesMuseums mit KindernKulturvermittler des LandesMuseums in historischen Kostümen aus römischer Zeit

Öffentliche Führungen

März

Sa 4.3.17

15-16 Uhr Führung

ZERO ist gut für dich

So 5.3.17

11:15-12:45 Uhr Führung

Eva's Beauty Case

15-16:30 Uhr Kostümführung

Must haves der Renaissance

Mi 8.3.17

16:30-17:30 Uhr Führung

Frauengeschichte(n) im Rheinland

So 12.3.17

11:15-12:45 Uhr Führung

Eva's Beauty Case

So 19.3.17

11:15-12:45 Uhr Führung

Eva's Beauty Case

15-16:30 Uhr Kostümführung

Stilikonen verändern Mode

So 26.3.17

11:15-12:45 Uhr Führung

Eva's Beauty Case



Eva's Beauty Case

Verlängert bis 23.4.2017

Eva’s Beauty Case - Schmuck und Styling im Spiegel der Zeiten

Die Ausstellung „Eva’s Beauty Case – Schmuck und Styling im Spiegel der Zeiten“ zeigt einen einzigartigen kulturhistorischen Überblick von der Steinzeit bis Elvis Presley. Sie gibt vielseitige Einblicke in die Welt des Stylings bei Mann und Frau. Alltagsgegenstände aus längst vergangenen Zeiten, Kunstobjekte und neue Medien ermöglichen die Auseinandersetzung mit Gender-Fragen, Rollenverständnis, Machtbeziehungen, Gesundheit, Konsum sowie Statussymbole, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Klischees und Schönheitsidealen.

Zur Ausstellung Eva's Beauty Case finden zahlreiche öffentliche Führungen statt:

Die Sonntagsführung

Jeden Sonntag um 11:15 Uhr, 1,5 Stunden, 3 Euro zzgl. Museumseintritt

Die Führungen in historischer Kleidung

Jeden zweiten Sonntag um 15 Uhr

Die Prosecco-Tour

Jeden dritten Freitag im Monat um 17 Uhr

Die Tour entführt Sie in die Welt der Schönheit von den Eiszeitjägern bis Elvis Presley und Marlene Dietrich. Erfahren Sie auf einer Reise durch Schmuck, Hairstyle, Parfüm und Kosmetik alles über alten Stil in neuem Glanz. Im Anschluss an die Führung lassen Sie diese im Gespräch mit dem Vermittler oder der Vermittlerin bei einem Glas Prosecco Revue passieren.
12 Euro zzgl. Museumseintritt, ermäßigt 10 Euro


ZERO IST GUT FÜR DICH

26.11.2016-26.3.2017

ZERO IST GUT FÜR DICH. Mack, Piene, Uecker in Bonn 1966/2016

In Anlehnung an die historische Ausstellung 1966 in Bonn zeigt "ZERO ist gut für Dich" ausgewählte Arbeiten von Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker aus den späten ZERO-Jahren. Exemplarisch spiegeln sie die von den Künstlern gesammelten Erfahrungen in den USA wieder. Insbesondere ihre Eindrücke von der Metropole New York wirkten sich auf ihren künstlerischen Umgang mit Licht, Raum und Bewegung aus.

Zur Ausstellung ZERO IST GUT FÜR DICH finden öffentliche Führungen und Workshops statt. Termine können Sie hier nachschauen.

Dauer 1 Stunde, 2 Euro zzgl. Museumseintritt



Führungen in historischer Kleidung

Öffentliche Kostümführungen in der Ausstellung "Eva's Beauty Case"

So 5.2.17
15 Uhr

Goldene Scheiben im Gepäck

Die Mode im frühen Mittelalter ist sehr einfach: handgewebte Stoffe und schlichte Schnitte. Mode und Stil werden von strengen gesellschaftlichen Vorgaben beherrscht. Christian Peitz führt in der Rolle eines wohlhabenden fränkischen Herrn durch die Ausstellung „Eva’s Beauty Case“ ein.

So 19.2.17
15 Uhr

Barock gestylt

Im frühen Barock war die Alltagskleidung der bürgerlichen Gesellschaft stylish und praktisch zu gleich: Kleider waren aus einfachen Stoffen wie Baumwolle und Wolle gearbeitet. Die Ehefrauen der wohlhabenden Handwerker trugen kein Korsett und keinen Reifrock. Eine Schürze und geschnürte Ärmel waren dekorativ und hilfreich bei der Arbeit. Ulrike Just führt in barocker Mode durch die Ausstellung „Eva’s Beauty Case“.

Die Führungen dauern 1,5 Stunden und kosten 3 Euro zzgl. zum Museumseintritt

So 5.3.17
15-16:30 Uhr

Must haves der Renaissance

In einem edlen und aufwendig gearbeiteten Renaissancegewand berichtet Uschi Baetz von den Veränderungen in der Mode der Renaissance: Kleidung wird zum Ausdruck der Persönlichkeit und des individuellen Geschmacks. Die Schnittformen der Frauenkleidung werden endgültig von den Schnittformen der Männerkleidung abgetrennt. Kuhmaulschuhe und orientalische Einflüsse waren das Must have der Renaissance.

Die Führungen dauern 1,5 Stunden und kosten 3 Euro zzgl. zum Museumseintritt

So 19.3.17
15-16:30 Uhr

Stilikonen verändern Mode

Marlene Dietrich gilt als Hollywood- und Stilikone. Marlene schaffte es, sich immer wieder neu zu erfinden, zu inszenieren und modische Trends zu setzen. Inspiriert von dieser starken Frau führt Uschi Baetz durch die Ausstellung „Eva’s Beauty Case“. In einem chronologisch konzipierten Rundgang werden die Entwicklungen der Kosmetik und des Schmucks aufgezeigt, die das Styling und das Schönheitsempfinden der Menschen prägten.

Die Führungen dauern 1,5 Stunden und kosten 3 Euro zzgl. zum Museumseintritt

So 2.4.17
15-16:30 Uhr

Haute Couture und Entenpo

Die Erfindung der Haute Couture in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts revolutionierte die Modewelt. Die weibliche Silhouette veränderte sich, indem sie Taille und Rocksaum versetzte und der rückwärtig gebauschte Rock und die Tournüre eingeführt wurden. Die Kleider waren kostspielige Maßanfertigungen kompletter Outfits. Beate Marks-Hanßen führt im Stil der 1880er Jahre durch die Ausstellung "Eva's Beauty Case".

Die Führungen dauern 1,5 Stunden und kosten 3 Euro zzgl. zum Museumseintritt

Mo 17.4.17
15-16:30 Uhr

Barock gestylt

Ein Römer berichtet von der Vielfalt und Qualität römischen Handwerks. Im Umfeld des Lagers und in der südlich gelegenen Siedlung ließen sich Handwerker und Händler nieder. Töpfer, Steinmetze, Schmiede und Glasbläser hatten hier ihre Werkstätten. Von einfacher Gebrauchskeramik über schöne Glasfläschchen für wertvolle Öle bis hin zu kostbarem Goldschmuck fertigten Handwerker Alltags- und Luxusgegenstände.

Die Führungen dauern 1,5 Stunden und kosten 3 Euro zzgl. zum Museumseintritt

So 23.4.17
13-14 Uhr

Familienführung im historischen Kostüm
Eva's Beauty Case

Die Ausstellung „Eva’s Beauty Case. Schmuck und Styling im Spiegel der Zeiten“ zeigt einen einzigartigen kulturhistorischen Überblick von der Steinzeit bis Elvis Presley. Sie gibt vielseitige Einblicke in die Welt des Stylings bei Mann und Frau. Alltagsgegenstände aus längst vergangenen Zeiten, Kunstobjekte und neue Medien ermöglichen die Auseinandersetzung mit Gender-Fragen, Rollenverständnis, Machtbeziehungen, Gesundheit, Konsum sowie Statussymbole, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Klischees und Schönheitsidealen.

Museumseintritt

So 23.4.17
14:30-16 Uhr

Haute Couture und Entenpo

Die Erfindung der Haute Couture in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts revolutionierte die Modewelt. Die weibliche Silhouette veränderte sich, indem sie Taille und Rocksaum versetzte und der rückwärtig gebauschte Rock und die Tournüre eingeführt wurden. Die Kleider waren kostspielige Maßanfertigungen kompletter Outfits. Beate Marks-Hanßen führt im Stil der 1880er Jahre durch die Ausstellung "Eva's Beauty Case".

Museumseintritt

So 23.4.17
16:15-17:15 Uhr

Familienführung im historischen Kostüm
Eva's Beauty Case

Die Ausstellung „Eva’s Beauty Case. Schmuck und Styling im Spiegel der Zeiten“ zeigt einen einzigartigen kulturhistorischen Überblick von der Steinzeit bis Elvis Presley. Sie gibt vielseitige Einblicke in die Welt des Stylings bei Mann und Frau. Alltagsgegenstände aus längst vergangenen Zeiten, Kunstobjekte und neue Medien ermöglichen die Auseinandersetzung mit Gender-Fragen, Rollenverständnis, Machtbeziehungen, Gesundheit, Konsum sowie Statussymbole, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Klischees und Schönheitsidealen.

Museumseintritt

Mo 1.5.17
15-16 Uhr

Der römische Handwerker

Im frühen Barock war die Alltagskleidung der bürgerlichen Gesellschaft stylish und praktisch zu gleich: Kleider waren aus einfachen Stoffen wie Baumwolle und Wolle gearbeitet. Die Ehefrauen der wohlhabenden Handwerker trugen kein Korsett und keinen Reifrock. Eine Schürze und geschnürte Ärmel waren dekorativ und hilfreich bei der Arbeit. Ulrike Just führt in barocker Mode durch die Ausstellung „Eva’s Beauty Case“.

Die Führungen dauern 1 Stunde und kosten 2 Euro zzgl. zum Museumseintritt

So 14.5.17
15-16 Uhr

Die keltische Fürstin

Eine keltische Fürstin erzählt von der Geschichte und Kultur ihres Volkes. Ihre Siedlungen erstreckten sich von den Britischen Inseln über Frankreich bis nach Ungarn. Ihre Kunstfertigkeit und ihr handwerkliches Können brachte den Kelten ein hohes Ansehen bei anderen Völkern. So sind sie über den Handel mit Mahlsteinen, Glasarmreifen und Eisenbarren zu großem Reichtum gekommen.

Die Führungen dauern 1 Stunde und kosten 2 Euro zzgl. zum Museumseintritt

Außerdem buchbar:

Die keltische Fürstin

Eine keltische Fürstin erzählt von der Geschichte und Kultur ihres Volkes. Ihre Siedlungen erstreckten sich von den Britischen Inseln über Frankreich bis nach Ungarn. Ihre Kunstfertigkeit und ihr handwerkliches Können brachte den Kelten ein hohes Ansehen bei anderen Völkern. So sind sie über den Handel mit Mahlsteinen, Glasarmreifen und Eisenbarren zu großem Reichtum gekommen.

Der keltischer Krieger

Ein keltischer Krieger berichtet über die gesellschaftlichen Strukturen der Kelten. Es gab nie die Kelten, sondern nur unterschiedliche Familien und Stammesverbände, die von den Römern und Griechen zusammenfassend als Kelten genannt wurden. Mit der Eroberung durch die Römer wurde das Rheinland römisch geprägt und die keltische Kultur rückte immer mehr in den Hintergrund.

Die mutige Frau vom Stamm der Ubier

Eine Gallierin berichtet von der Eroberung, Sklaverei und der Chance, römische Bürgerin zu werden. Denn die Eroberungszüge der Römer am Rhein brachten den Menschen dort zwar viel Leid. Andererseits aber bot sich ihnen die Chance auf einen besseren Lebensstandard und das römische Bürgerrecht, das oft die Grundlage für einen gesellschaftlichen Aufstieg war.

Der römische Senator

Ein römischer Senator berichtet von Militär und Verwaltung und dem Unterscheid zwischen Provinzbe-wohnern und römischen Bürgern. Denn wer das Bürgerrecht besaß, war stolz darauf. Die Bewohner der Provinzen mussten es sich im wahrsten Sinne des Wortes erkämpfen. Die römische Kultur hingegen war jedem zugänglich.

Der römische Handwerker

Ein Römer berichtet von der Vielfalt und Qualität römischen Handwerks. Im Umfeld des Lagers und in der südlich gelegenen Siedlung ließen sich Handwerker und Händler nieder. Töpfer, Steinmetze, Schmiede und Glasbläser hatten hier ihre Werkstätten. Von einfacher Gebrauchskeramik über schöne Glasfläschchen für wertvolle Öle bis hin zu kostbarem Goldschmuck fertigten Handwerker Alltags- und Luxusgegenstände.

Die römische Matrona

Eine römische Matrona berichtet von den Herausforderungen, den römischen Lebensstandard auch in den Provinzen aufrecht zu erhalten. Denn sauberes Wasser und öffentliche Bäder waren für die Römer kein Luxus, sondern selbstverständlich. Und auch mit den gewohnten Waren des täglichen Lebens wollte man schließlich überall versorgt sein.

Der römische Bürger

Der römische Bürger Marcus Flavius Delicatus erzählt von römischen Ess- und Trinkgewohnheiten. Beim gemeinsamen Essen und Trinken mit Freunden kommt es nicht nur auf ausgezeichnete Speisen an, sondern auch auf die Ideen und Reden, die in Form von Tischgesprächen vorgetragen werden. Das gemeinsame Essen sollte sowohl köstliche als auch unterhaltsam sein.

Der mittelalterliche Ritter

Ein mittelalterlicher Krieger erzählt von Bauern, Rittern und vom gottesfürchtigen Leben im Mittelalter. Wie dieses Leben aussah und welche Rolle der Glaube darin spielte, bezeugen zahlreiche Gemälde und Alltagsgegenstände im Museum. (1,5 Stunden, 100 Euro)

Mathilde Wesendonck

Der Berliner Maler Friedrich Wilhelm Schadow wird 1826 Direktor der Königlich Preußischen Kunstakademie in Düsseldorf. Historienmalerei und religiöse Themen haben für Schadow den höchsten Wert. Schadow fordert detaillierte Studien und eine naturgetreue Ausführung. Die gute Ausbildung an der Kunstakademie fördert ihren guten Ruf weit über die Grenzen Preußens hinaus. Zwischen 1850 und 1870 kommen Künstler aus aller Welt nach Düsseldorf.

Dauer: 1Stunde, Kosten: 80 Euro, für Schulklassen 46 Euro, Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555.


Mit dem Baby ins Museum

Mit dem Baby ins Museum

Ankommen – Anschauen – Austauschen

Kunsthistorikerin Judith Graefe nimmt Eltern mit Baby auf einen Rundgang durch das LVR-LandesMuseum Bonn mit. Mütter oder Väter können gemeinsam mit ihrem Baby einen geselligen Ausstellungbesuch in einer kleinen Gruppe erleben. Egal ob im Kinderwagen oder Tragetuch, schlafend oder wach. Ein reservierter Raum steht während der Zeit als Rückzugsort zur Verfügung. Die Führung endet im Museumscafé Delikart, wo in lockerer Runde bei Getränken und Snacks über die Eindrücke gesprochen werden kann (Selbstzahler).

14.2.17

Love Special in Eva's Beauty Case

17.3.17

Stillleben

19.3.17

Neandertaler & Co.

Beginn: 10:15 Uhr

Dauer: 90 Minuten

Kosten: 12 Euro, inklusive Eintritt (ein Elternteil und Baby)

Dieses Angebot wird in Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte Bonn durchgeführt.


Kulturtreff

Einmal im Monat laden wir Donnerstagnachmittags zum Kulturtreff ein. Kulturinteressierte können an einem dialogischen Rundgang zu verschiedenen Themen teilnehmen. Themenwünsche für die Zukunft werden in der Führung gerne entgegen genommen.

Jeweils Donnerstag um 15 Uhr

Kosten: 2 Euro zzgl. Museumseintritt

27.4.17

Stillleben in der Sammlung des LVR-LandesMuseums Bonn

18.5.17

Porträts in der Sammlung des LVR-LandesMuseums Bonn


Führungen für Menschen mit einer Beeinträchtigung

Führung in einfacher Sprache in der Ausstellung Eva’s Beauty Case

Die Ausstellung heißt: Eva’s Beauty Case

Das wird so ausgesprochen: Evas Bjuti Käis.

Das bedeutet: Das Schmuckkästchen von Eva.

Es gibt viel Schmuck im Landesmuseum.

Der Schmuck ist schon sehr alt.

Der Schmuck ist sehr schön.

Es geht in der Ausstellung um Schmuck.

Es geht in der Ausstellung um Schönheit.

Sie können viel über Schönheit erfahren.

Wie die Menschen sich früher schön machten.

Und wie die Menschen sich heute schön machen.

Die Führung kostet 2 Euro.

Nähere Informationen zu diesen Angeboten erhalten Sie bei

Susanne Röskens 0228 2070 386, susanne.roeskens@lvr.de


Audioführungen

Audioguide, Filme, Multimedia, Musik

Hörtexte im kostenlosen Audioguide für Erwachsene und für Kinder und Jugendliche, Filme und Multimedia-Programme bieten die Möglichkeit, sich intensiv mit den Themen in der Dauerausstellung zu befassen.

Zu vielen Sonderausstellungen bieten wir ebenfalls Audioguide-Führungen an.


Gruppenführungen Dauerausstellung

Kunst des 20. Jahrhunderts

Kaum ein anderer Zeitabschnitt hat so viele künstlerische Stilrichtungen hervorgebracht wie das 20. Jahrhundert. Immer weniger steht die naturalitische Wiedergabe eines Objekts im Vordergrund. Vielmehr gewinnt der individuelle Ausdruck des Künstlers an Bedeutung, der sich in Gemälden, Grafiken und Skulpturen niederschlägt. Daneben gewinnt die Fotografie nicht nur als dokumentarisches, sondern auch als künstlerisches Mittel an Bedeutung.

Das Rheinland und die Welt

Das Rheinland und seine Menschen haben vielfältige Verbindungen zu den Nachbarregionen – und zum Rest der Welt. Schon in frühester Zeit trieben die Menschen hier Handel und tauschten Waren und Ideen mit fernen Gegenden aus. Die Römer brachten Gewohntes aus dem Mittelmeerraum, im Schmuck fränkischer Damen sind Muscheln aus dem indischen Ozean verarbeitet und rheinische Keramik war über viele Jahrhunderte ein riesen Exportschlager. Und so, wie viele Wege nach Rom führten, so führten im Mittelalter für Pilger viele Wege nach Aachen und Köln.

Die Führung "Das Rheinland und die Welt" kann zur Zeit wegen Umbaumaßnahmen nicht gebucht werden.

1000 Jahre Religion im Rheinland

In unserer Abteilung "Von den Göttern zu Gott" sind die Objekte in der Oberlichthalle chronologisch präsentiert, so dass sich ein Überblick über die Religionsentwicklung von der Römerzeit bis zum Christentum des Mittelalters erarbeiten lässt. Zahlreiche Highlights der Sammlung bilden wichtige Eckpunkte dieser Führung: u. a. die Matronensteine, Jupitersäulen, das Bonner Grabkreuz, die Grabstele von Niederdollendorf, der Stein von Moselkern und die Gustorfer Chorschranken.

Keramik im Rheinland

Mit der Bandkeramik begann in der Jungsteinzeit hier im Rheinland die Produktion von getöpferten Gefäßen. Lange Zeit werden Töpfe, Schüsseln und Krüge frei aufgebaut. Erst die Kelten führen die schnelldrehende Töpferscheibe ein. Im römischen Reich wird Keramik zur Massenware. Im Laufe des Mittelalters entwickeln sich zuerst in Badorf, später in Pingsdorf – beide Orte gehören heute zu Brühl – überregional bedeutende Töpferzentren. Im späten 13. Jahrhundert entsteht dann mit dem Siegburger Steinzeug ein echter rheinischer Exportschlager.

Tod im Rheinland

Mitten im Leben sind wir vom Tod umgeben – das war schon so, als der Neandertaler im Rheinland lebte. Über einen sehr langen Zeitraum geben vor allem Gräber Einblicke in das Leben und vielfach auch in die Jenseitsvorstellungen der Menschen. Denn Verletzungsspuren an den Knochen, Grabbeigaben und später auch Grabsteine erzählen viel über die Verstorbenen. Der Rundgang führt von der Alt- und der Jungsteinzeit über die Kelten und Römer bis in das Mittelalter – und darüber hinaus.

Landschaftsmalerei

Im Mittelalter diente Landschaft auf Gemälden eher als Kulisse für die dargestellten Menschen denn als eigenständiger Gegenstand der künstlerischen Betrachtung. Dies änderte sich in der Renaissance. Die Menschen sind nun nicht mehr nur vor, sondern in der Landschaft dargestellt. Im 18. Und 19. Jahrhundert dann wird die Landschaft zu einem eigenständigen Gegenstand des Interesses: Die Sehnsucht nach fernen Gegenden wächst, unter Umständen erinnert ein Gemälde an eine unternommene romantische Reise. Verklärende Gegenbilder zur Realität lassen das kunstinteressierte Bildungsbürgertum den Alltag vergessen.

Die Führung "Landschaftsmalerei" kann zur Zeit wegen Umbaumaßnahmen nicht gebucht werden.

Die Architektur des Museums

Das Gebäude des LVR-LandesMuseums Bonn, gelegen zwischen der Colmantstraße und der Bachstraße, blickt auf eine lange Geschichte zurück. 1909 erhielt das damals gerade einmal 16 Jahre alte Rheinische Provinzialmuseum zur Bachstraße hin einen Anbau für die Präsentation seiner Gemälde. Dieser Teil wird heute „Altbau" genannt, denn der zur Colmantstraße hin gelegene Gebäudeteil wurde im zweiten Weltkrieg so schwer beschä-digt, dass er abgebrochen werden musste. An seine Stelle trat 1967 der Neubau. Doch auch dieser hatte nach gut 30 Jahren ausgedient, wurde entkernt und erhielt eine neue Fassade. Seit 2003 präsentiert sich der Neubau daher mit neuem Äußeren. Der Rundgang durch das Haus, aber auch um das Haus herum gibt einen spannenden Einblick in die Baugeschichte des Hauses und in die architektonischen Anforderungen, die an ein modernes Museum gestellt werden.


Kontakt

LVR-LandesMuseum Bonn, Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn

Tel. +49 (0) 228 / 2070 - 0, Fax +49 (0) 228 / 2070 - 299

Öffnungszeiten Museum

DI bis FR, SO und Feiertag 11 - 18,

SA 13 - 18 Uhr, MO geschlossen

Gruppenführungen für Schulklassen ab 10 Uhr möglich

Öffnungszeiten Bibliothek

MO bis FR 8 - 16 Uhr