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Führungen


Kulturvermittler des LandesMuseums mit KindernKulturvermittler des LandesMuseums in historischen Kostümen aus römischer Zeit

Öffentliche Führungen

Mai

Mo 1.5.17

15-16 Uhr Kostümführung

Der römische Handwerker

So 7.5.17

11:15-12:15 Uhr Führung

Die Kelten im Rheinland

Do 11.5.17

16:30-17:30 Uhr Führung zum Vortrag The Iron Age Carnyx (18 Uhr)

Kelten

So 14.5.17

11:15-12:15 Uhr Führung

Die Architektur des Museums

15-16 Uhr Kostümführung

Die keltische Fürstin

Fr 19.5.17

17-19 Uhr Führung

Prosecco-Tour

So 21.5.17

11:15-12:15 Uhr Führung

Die Römer in Bonn

So 28.5.17

11:15-12:15 Uhr Führung

1000 Jahre Religion im Rheinland



Führungen durch die Sonderausstellungen

Klaus Mettig

Reisender ohne Fahrschein

6.4. bis 9.7.17

Seit Jahrzehnten ist der Düsseldorfer Fotograf Klaus Mettig weltweit unterwegs; seine Arbeiten dokumentieren die ihm bei seinen Reisen begegnenden Situationen in ihrer ganzen Komplexität und Wahrhaftigkeit. Im Zentrum der Ausstellung „Reisender ohne Fahrschein“ stehen großformatige und ungewöhnlich detailreiche Tableaufotografien von jeweils 125 x 375 cm aus den Jahren 2005-2012. Sie zeigen Szenen aus Großstädten und Metropolen wie Ramallah, Delhi, Shanghai und New York. Die Fotografien fangen das Charakteristische und Unverwechselbare eines Landes und einer Stadt ein, ohne dabei voyeuristisch oder wertend zu sein.Die Ausstellung erlaubt erstmals ein Einblick in Klaus Mettigs Arbeitsweise: Für ihn ist der wiederholte Zu- und Rückgriff auf das eigene umfangreiche Bildarchiv zentraler Bestandteil des künstlerischen Prozess: Die Auswahl des „richtigen“ Motives, die Entscheidung für das passende Format und die gewünschte Präsentationsform ergeben sich „von Bild zu Bild“. Der Katalog ist ein umfangreiches, durch Klaus Mettig gestaltetes Künstlerbuch mit ca. 180 ganzseitigen Abbildungen.

Führungen sind buchbar über kulturinfo rheinland 02234 9921555

Klaus Mettig, Delhi 2005. Foto: Klaus Mettig © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Klaus Mettig, Delhi 2005. Foto: Klaus Mettig © VG Bild-Kunst, Bonn 2017


Führungen in der Dauerausstellung

Römer in Bonn

„Bonna“ hieß das Legionslager, das die Soldaten der Ersten Legion im ersten Jahrhundert nach Christus auf einer Halbinsel zwischen dem Rhein und der Gumme, einem alten Rheinarm, angelegt hatten. Südlich dieses Lagers entwickelte sich schnell eine römische Siedlung. Man erfährt, wie die Soldaten im Legionslager lebten und welche Ausrüstung sie hatten. Dazu lernt man viel über den Alltag in der Siedlung, über Handwerker und ihre Produkte und dass einige römische Straßen auch heute noch existieren.

Das Rheinland und die Welt

Das Rheinland und seine Menschen haben vielfältige Verbindungen zu den Nachbarregionen – und zum Rest der Welt. Schon in frühester Zeit trieben die Menschen hier Handel und tauschten Waren und Ideen mit fernen Gegenden aus. Die Römer brachten Gewohntes aus dem Mittelmeerraum, im Schmuck fränkischer Damen sind Muscheln aus dem Indischen Ozean verarbeitet und rheinische Keramik war über viele Jahrhunderte ein riesen Exportschlager. Und so, wie viele Wege nach Rom führten, so führten im Mittelalter für Pilger viele Wege nach Aachen und Köln.

Tod im Rheinland

Mitten im Leben sind wir vom Tod umgeben – das war schon so, als der Neandertaler im Rheinland lebte. Über einen sehr langen Zeitraum geben vor allem Gräber Einblicke in das Leben und vielfach auch in die Jenseitsvorstellungen der Menschen. Denn Verletzungsspuren an den Knochen, Grabbeigaben und später auch Grabsteine erzählen viel über die Verstorbenen. Der Rundgang führt von der Alt- und der Jungsteinzeit über die Kelten und Römer bis in das Mittelalter – und darüber hinaus.

Kunst des 20. Jahrhunderts

Kaum ein anderer Zeitabschnitt hat so viele künstlerische Stilrichtungen hervorgebracht wie das 20.Jahrhundert. Immer weniger steht die naturalistische Wiedergabe eines Objekts im Vordergrund. Vielmehr gewinnt der individuelle Ausdruck des Künstlers an Bedeutung, der sich in Gemälden, Grafiken und Skulpturen niederschlägt. Daneben gewinnt die Fotografie nicht nur als dokumentarisches, sondern auch als künstlerisches Mittel an Bedeutung.

Tod im Rheinland

Mitten im Leben sind wir vom Tod umgeben – das war schon so, als der Neandertaler im Rheinland lebte. Über einen sehr langen Zeitraum geben vor allem Gräber Einblicke in das Leben und vielfach auch in die Jenseitsvorstellungen der Menschen. Denn Verletzungsspuren an den Knochen, Grabbeigaben und später auch Grabsteine erzählen viel über die Verstorbenen. Der Rundgang führt von der Alt- und der Jungsteinzeit über die Kelten und Römer bis in das Mittelalter – und darüber hinaus.

Die Architektur des Museums

Das Gebäude des LVR-LandesMuseums Bonn, gelegen zwischen der Colmantstraße und der Bachstraße, blickt auf eine lange Geschichte zurück. 1909 erhielt das damals gerade einmal 16 Jahre alte Rheinische Provinzialmuseum zur Bachstraße hin einen Anbau für die Präsentation seiner Gemälde. Dieser Teil wird heute „Altbau" genannt, denn der zur Colmantstraße hin gelegene Gebäudeteil wurde im zweiten Weltkrieg so schwer beschä-digt, dass er abgebrochen werden musste. An seine Stelle trat 1967 der Neubau. Doch auch dieser hatte nach gut 30 Jahren ausgedient, wurde entkernt und erhielt eine neue Fassade. Seit 2003 präsentiert sich der Neubau daher mit neuem Äußeren. Der Rundgang durch das Haus, aber auch um das Haus herum gibt einen spannenden Einblick in die Baugeschichte des Hauses und in die architektonischen Anforderungen, die an ein modernes Museum gestellt werden.

buchbar über kulturinfo rheinland 02234 9921555

Dauer: 1 oder 2 Stunden

Kosten: 60 oder 80 Euro


Führungen für Menschen mit einer Beeinträchtigung

Führung in einfacher Sprache in der Ausstellung Eva’s Beauty Case

Die Ausstellung heißt: Eva’s Beauty Case

Das wird so ausgesprochen: Evas Bjuti Käis.

Das bedeutet: Das Schmuckkästchen von Eva.

Es gibt viel Schmuck im Landesmuseum.

Der Schmuck ist schon sehr alt.

Der Schmuck ist sehr schön.

Es geht in der Ausstellung um Schmuck.

Es geht in der Ausstellung um Schönheit.

Sie können viel über Schönheit erfahren.

Wie die Menschen sich früher schön machten.

Und wie die Menschen sich heute schön machen.

Die Führung kostet 2 Euro.

Nähere Informationen zu diesen Angeboten erhalten Sie bei

Susanne Röskens 0228 2070 386, susanne.roeskens@lvr.de


Führungen in historischer Kleidung

Öffentliche Kostümführungen

So 14.5.17, 15-16 Uhr

Die keltische Fürstin

Eine keltische Fürstin erzählt von der Geschichte und Kultur ihres Volkes. Ihre Siedlungen erstreckten sich von den Britischen Inseln über Frankreich bis nach Ungarn. Ihre Kunstfertigkeit und ihr handwerkliches Können brachte den Kelten ein hohes Ansehen bei anderen Völkern. So sind sie über den Handel mit Mahlsteinen, Glasarmreifen und Eisenbarren zu großem Reichtum gekommen.

Die Führung dauert 1 Stunde und kostet 2 Euro zzgl. zum Museumseintritt.

Außerdem buchbar:

Die keltische Fürstin

Eine keltische Fürstin erzählt von der Geschichte und Kultur ihres Volkes. Ihre Siedlungen erstreckten sich von den Britischen Inseln über Frankreich bis nach Ungarn. Ihre Kunstfertigkeit und ihr handwerkliches Können brachte den Kelten ein hohes Ansehen bei anderen Völkern. So sind sie über den Handel mit Mahlsteinen, Glasarmreifen und Eisenbarren zu großem Reichtum gekommen.

Der keltischer Krieger

Ein keltischer Krieger berichtet über die gesellschaftlichen Strukturen der Kelten. Es gab nie die Kelten, sondern nur unterschiedliche Familien und Stammesverbände, die von den Römern und Griechen zusammenfassend als Kelten genannt wurden. Mit der Eroberung durch die Römer wurde das Rheinland römisch geprägt und die keltische Kultur rückte immer mehr in den Hintergrund.

Die mutige Frau vom Stamm der Ubier

Eine Gallierin berichtet von der Eroberung, Sklaverei und der Chance, römische Bürgerin zu werden. Denn die Eroberungszüge der Römer am Rhein brachten den Menschen dort zwar viel Leid. Andererseits aber bot sich ihnen die Chance auf einen besseren Lebensstandard und das römische Bürgerrecht, das oft die Grundlage für einen gesellschaftlichen Aufstieg war.

Der römische Senator

Ein römischer Senator berichtet von Militär und Verwaltung und dem Unterscheid zwischen Provinzbe-wohnern und römischen Bürgern. Denn wer das Bürgerrecht besaß, war stolz darauf. Die Bewohner der Provinzen mussten es sich im wahrsten Sinne des Wortes erkämpfen. Die römische Kultur hingegen war jedem zugänglich.

Der römische Handwerker

Ein Römer berichtet von der Vielfalt und Qualität römischen Handwerks. Im Umfeld des Lagers und in der südlich gelegenen Siedlung ließen sich Handwerker und Händler nieder. Töpfer, Steinmetze, Schmiede und Glasbläser hatten hier ihre Werkstätten. Von einfacher Gebrauchskeramik über schöne Glasfläschchen für wertvolle Öle bis hin zu kostbarem Goldschmuck fertigten Handwerker Alltags- und Luxusgegenstände.

Die römische Matrona

Eine römische Matrona berichtet von den Herausforderungen, den römischen Lebensstandard auch in den Provinzen aufrecht zu erhalten. Denn sauberes Wasser und öffentliche Bäder waren für die Römer kein Luxus, sondern selbstverständlich. Und auch mit den gewohnten Waren des täglichen Lebens wollte man schließlich überall versorgt sein.

Der römische Bürger

Der römische Bürger Marcus Flavius Delicatus erzählt von römischen Ess- und Trinkgewohnheiten. Beim gemeinsamen Essen und Trinken mit Freunden kommt es nicht nur auf ausgezeichnete Speisen an, sondern auch auf die Ideen und Reden, die in Form von Tischgesprächen vorgetragen werden. Das gemeinsame Essen sollte sowohl köstliche als auch unterhaltsam sein.

Der mittelalterliche Ritter

Ein mittelalterlicher Krieger erzählt von Bauern, Rittern und vom gottesfürchtigen Leben im Mittelalter. Wie dieses Leben aussah und welche Rolle der Glaube darin spielte, bezeugen zahlreiche Gemälde und Alltagsgegenstände im Museum. (1,5 Stunden, 100 Euro)

Mathilde Wesendonck

Der Berliner Maler Friedrich Wilhelm Schadow wird 1826 Direktor der Königlich Preußischen Kunstakademie in Düsseldorf. Historienmalerei und religiöse Themen haben für Schadow den höchsten Wert. Schadow fordert detaillierte Studien und eine naturgetreue Ausführung. Die gute Ausbildung an der Kunstakademie fördert ihren guten Ruf weit über die Grenzen Preußens hinaus. Zwischen 1850 und 1870 kommen Künstler aus aller Welt nach Düsseldorf.

Dauer: 1Stunde

Kosten: 80 Euro I für Schulklassen 46 Euro

Buchungen über kulturinfo rheinland 022349921555


Audioführungen

Audioguide, Filme, Multimedia, Musik

Hörtexte im kostenlosen Audioguide für Erwachsene und für Kinder und Jugendliche, Filme und Multimedia-Programme bieten die Möglichkeit, sich intensiv mit den Themen in der Dauerausstellung zu befassen.

Zu vielen Sonderausstellungen bieten wir ebenfalls Audioguide-Führungen an.


Mit dem Baby ins Museum

Mit dem Baby ins Museum

Ankommen – Anschauen – Austauschen

Kunsthistorikerin Judith Graefe nimmt Eltern mit Baby auf einen Rundgang durch das LVR-LandesMuseum Bonn mit. Mütter oder Väter können gemeinsam mit ihrem Baby einen geselligen Ausstellungbesuch in einer kleinen Gruppe erleben. Egal ob im Kinderwagen oder Tragetuch, schlafend oder wach. Ein reservierter Raum steht während der Zeit als Rückzugsort zur Verfügung. Die Führung endet im Museumscafé Delikart, wo in lockerer Runde bei Getränken und Snacks über die Eindrücke gesprochen werden kann (Selbstzahler).

19.5.17

Neandertaler & Co

23.6.17

Stillleben

14.7.17

Zisterzienser

11.8.17

Neandertaler & Co

Beginn: 10:15 Uhr

Dauer: 90 Minuten

Kosten: 12 Euro, inklusive Eintritt (ein Elternteil und Baby)

Dieses Angebot wird in Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte Bonn durchgeführt.


Kulturtreff

Einmal im Monat laden wir donnerstagnachmittags zum Kulturtreff ein. Kulturinteressierte können an einem dialogischen Rundgang zu verschiedenen Themen teilnehmen. Themenwünsche für die Zukunft werden in der Führung gerne entgegen genommen.

Jeweils um 15 Uhr

Kosten: 2 Euro zzgl. Museumseintritt

Do 27.4.17

Stillleben in der Sammlung des LVR-LandesMuseums Bonn

Do 18.5.17

Klaus Mettig - Reisender ohne Fahrschein


Kontakt

LVR-LandesMuseum Bonn, Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn

Tel. +49 (0) 228 / 2070 - 0, Fax +49 (0) 228 / 2070 - 299

Öffnungszeiten Museum

DI bis FR, SO und Feiertag 11 - 18,

SA 13 - 18 Uhr, MO geschlossen

Gruppenführungen für Schulklassen ab 10 Uhr möglich

Öffnungszeiten Bibliothek

MO bis FR 8 - 16 Uhr