Logo LVR-Landesmuseum BonnLogo LVR

Von den Göttern zu Gott

Die vorgeschichtlichen Kulturen mit ihren vielfältigen und uns weitgehend verborgenen religiösen Vorstellungen, die Vielfalt der Götter in der Antike, der eine Gott der Juden und der Christen, die Heiligenverehrung, Tod und Jenseits und das Ringen um den christlichen Glauben haben ihre Spuren im Rheinland hinterlassen.

Die Römer integrierten die Gottheiten der unterworfenen Völker in ihren Götterhimmel, so auch die einheimischen Matronen als Göttinnen der Fruchtbarkeit, der Fülle und des guten Gelingens. Frühe Zeugnisse des christlichen Glaubens sind der Grabstein des Ursicinus (Bonn) aus der Zeit um 400 oder der Sarmanna (Gondorf) aus der zweiten Hälfte des 4. oder dem Anfang des 5. Jahrhunderts.

Das gemeinsame Auftreten von heidnischen und christlichen Glaubensvorstellungen macht den Grabstein von Niederdollendorf aus dem 7. Jahrhundert zu einem überaus bemerkenswerten Denkmal. Die Darstellung eines fränkischen Kriegers, einer männlichen Figur mit Lanze und Nimbus sowie eines Schlangenwesens macht ihn zu einem einzigartigen Zeugnis.

In das zutiefst christlich geprägte Mittelalter führen die um 1150 entstandenen Gustorfer Chorschranken, der wohl bedeutendste Skulpturenzyklus der Romanik in Deutschland, auf die als Höhepunkte der Kunst des späten Mittelalters die Pietà Röttgen und das sogenannte Bonner Diptychon folgten.


Kontakt

LVR-LandesMuseum Bonn, Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn

Tel. +49 (0) 228 / 2070 - 0, Fax +49 (0) 228 / 2070 - 299

Öffnungszeiten Museum

DI bis SO und Feiertag 11 - 18 Uhr,

MO geschlossen

Gruppenführungen für Schulklassen ab 10 Uhr möglich

Öffnungszeiten Bibliothek

MO bis FR 8 - 16 Uhr

MI 8 - 18 Uhr